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Paternkofel: Hier wird Bergsteigen zum unvergesslichen Erlebnis

Paternkofel-Gipfel. © WikipediaZackige Dolomitengipfel bezwingen, ist mehr als ein 08-15 Sonntag-Nachmittagsausflug. Garantierte Pioniergefühle, atemberaubende Aussichten und unvergessliche Momente erleben Bergsportfans auf diesem Klettersteig.

Der Paternkofel liegt in den Sextner Dolomiten und hat eine bewegte Vergangenheit. So war der 2.744 m hohe Berg im Ersten Weltkreig zwischen Österreichern und Italienern heftig umkämpft. Stellungsgräben, Steig- und Tunnelanlagen zeugen heute noch davon.

Für trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger bietet sich der „Innerkoflersteig“ an: Auf Steiganlagen und in Tunnels aus dem Ersten Weltkrieg lässt sich der beeindruckende Gipfel besonders erlebnisreich erobern.

Vom Rifugio Lavaredo geht es über den Paternsattel zur Drei Zinnen Hütte (ca. 1 Stunde Gehzeit). Hier geht’s 200 Meter weiter bis zum Klettersteigeinstieg und in den erst letztes Jahr erneuerten Tunnel. Der lange Gang durch den Stollen scheint unendlich. Belohnung für die anspruchsvolle Tour unter Tag sind immer wieder auftauchende Schießscharten, die grandiose Ausblicke auf die nahe liegenden Drei Zinnen gewähren.

Wieder im Tageslicht, geht die Tour sehr steil bergan bis zur Gamsscharte, einer ehemaligen Kriegsstellung der Italiener. Nach 15 Minuten ist der Gipfel erreicht. Die einmalige Aussicht auf die Sextner Dolomiten ist atembraubend und lässt in jedem Bergsteiger Pioniergefühle aufkommen.

Bei einer Tour auf den Paternkofel sollten Sie ca. 6 Stunden einplanen. Über den genauen Wegverlauf informieren Sie sich bitte in ausgewiesenen Wanderbüchern.

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